Informationen und weitere Themen des Sachgebiets 51 - Naturschutz
Tätigkeitsschwerpunkte
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Bayern erhält von der Europäischen Union Mittel für das EFRE-Programm im Ziel „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum“ (IBW) von 2021-2027.
Über das Spezifische Ziel 2.7 im Bereich „Grüne Infrastruktur – Verbesserung der Biodiversität“ Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes und der Erhaltung der Natur, der biologischen Vielfalt und der grünen und blauen Infrastruktur stehen dafür im Zuständigkeitsbereich des Umweltministerium 15 Mio. € zur Verfügung; bei einem Kofinanzierungssatz von 40%.
Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien (LNPR) unter Beachtung der einschlägigen EU-EFRE-Vorgaben.Die Regierung von Schwaben führt als Projektträger im Rahmens dieses Programms staatliche Projekte in vier Gebieten durch.
Moorschutz und Natura-2000 Umsetzung
In vier Projekten werden Moorschutzmaßnahmen, die dem Klimaschutzzielen dienen mit der Umsetzung der Natura 2000 Managementpläne gekoppelt abgearbeitet.
Durch eine Zusammenführung der Zielsetzungen wird eine in sich schlüssige und abgestimmte Bearbeitung aus einer Hand gewährleistet, wobei ggf. auftretende Zielkonflikte frühzeitig erkannt und aufgelöst werden. In allen Projekten sorgen lokale Partner für ein Projektmanagement vor Ort, welches in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, Nutzern und Eigentümern die Maßnahmenumsetzung sicherstellt.Projektliste
- Klimamoor Dattenhauser Ried (Landkreis Dillingen). Weitere Informationen finden Sie bei unserem Projektpartner Donautal-Aktiv e. V.
- Natura-2000-Umsetzung im Schwäbischen Donaumoos (Landkreise Günzburg und Dillingen). Weitere Informationen finden Sie bei unserm Projektpartner Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e. V.
- Natura-2000-Umsetzung im Mertinger Ried (Landkreis Donau-Ries).
Weitere Informationen finden Sie bei unserem Projektpartner Landschaftspflegeverband Donau-Ries e. V. - Moorschutz und Natura 2000-Umsetzung in den Korbseemooren und dem Gennachhauser Moor (Projektpartner Landkreis Ostallgäu).
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Apfelblüte im April 2024 in Schwaben; © Leonie Funke
Für den Erhalt unserer Natur- und Kulturlandschaft
Streuobstwiesen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandlandschaft und bieten zahlreichen heimischen wie auch seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.Der Bayerische Streuobstpakt setzt sich für den Erhalt und die Pflege von Streuobstwiesen sowie für die Neu- und Ersatzpflanzungen von Streuobstbäumen in Bayern ein. Eine Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern sowie acht engagierten Verbänden hat das Ziel, Maßnahmen zu ergreifen, um den Erhalt und die Pflege von Streuobstwiesen zu unterstützen.
Mehr zum Thema Bayerischer Streuobstpakt
Beratung und Förderung, Erhalt, Pflege und Anlage von Streuobstbeständen
Um das Kulturgut Streuobstwiese für die Zukunft zu sichern, unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz den Erhalt, die Pflege und Anlage von Streuobstbeständen. Die Umsetzung erfolgt über die Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie (LNPR) und das Vertragsnaturschutzprogramm Bayern (VNP). Antragsteller können Kommunen, Naturparke, Landschaftspflegeverbände, eingetragene Naturschutzvereine sowie Eigentümer sein.
Förderprogramme im Bayerischen Streuobstpakt
Bayerischer Streuobstpakt in Schwaben
Ansprechpartner
Das Team des Bayerischen Streuobstpaktes an der Regierung von Schwaben berät Sie bei der Planung von Neuanlagen und der Pflege von Streuobstwiesen sowie bei Fragen zur Förderung. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Antragstellung. Wir freuen uns von Ihnen und Ihrem Streuobstprojekt zu hören!Koordination
Michaela Weber
Telefon +49(0)821 327-3561
michaela.weber@reg-schw.bayern.deBeratung (Landkreis Lindau)
Leonie Funke
Telefon +49(0)821 327-3578
leonie.funke@reg-schw.bayern.deVerwaltung
Yvonne Ahmedovski-Maydl
Telefon +49(0)821 327-2357
yvonne.ahmedovski-maydl@reg-schw.bayern.de
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Die Zuständigkeit für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen und Befreiungen, zum Beispiel zum Fang von Bibern, liegt bei den Kreisverwaltungsbehörden (Landratsämter und kreisfreie Städte).
Die Regierung von Schwaben verwaltet die für die Kreisverwaltungsbehörden vorgesehenen Ausgleichszahlungen für Biberschäden und führt eine Stichprobenprüfung bei den Schadensfällen durch. Die detaillierten Informationen zu Fang- und Abschusszahlen laufen bei der Regierung als höhere Naturschutzbehörde zusammen.Lokale Ansprechpartner im Umgang mit dem Biber
Für das Landratsamt Aichach-Friedberg
Herr Käuffer, Tel. 08251/92-152Für das Landratsamt Augsburg
Biberberater Herr Pallotta, Tel. 0176/4556-4346Für die Stadt Augsburg
Frau Weber, Tel. 0821/324-6044Für das Landratsamt Dillingen
Biberberater Herr Jäckle, Tel. 09071/51-319Für das Landratsamt Donau-Ries
Herr Oblinger, Tel. 0906/74-3638Für das Landratsamt Günzburg
Herr Schmid, Tel. 08221/95-343
Frau Knoll, Tel. 08221/95-306Für das Landratsamt Neu-Ulm
Herr Benner, Tel. 0731/7040-33111Für die Stadt Kaufbeuren
Herr Engelhard, Tel. 08341/437-328Für die Stadt Kempten
Frau Engesser, Tel. 0831/2525-3517Für das Landratsamt Ostallgäu
Herr Waldmann (Norden), Tel. 08342/911-491
Frau Trautmann (Süden), Tel. 08342/911-362Für die Stadt Lindau
Herr Melch, Tel. 08382/270-354
Herr Schweighöfer, Tel. 08382/270-353Für die Stadt Memmingen
Herr Fehler, Tel. 08331/850-2904Für das Landratsamt Oberallgäu
E-Mail: naturschutz@lra-oa.bayern.deFür das Landratsamt Unterallgäu
Herr Peters, Tel. 08261/995-670
Herr Gleich, Tel. 08261/995-257
Weitere Informationen
- Richtlinien zum Bibermanagement (veröffentlicht vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)
- Das Bayerische Biber-Management - Konflikte vermeiden - Konflikte lösen. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt (2009)
- Biber in Bayern - Biologie und Management. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt (2015)
- Die Wirkung des europäischen Bibers (Castor fiber) auf den natürlichen Wasserrückhalt an ausgewählten Fließgewässern Bayerns. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt
- Artenvielfalt im Biberrevier. Wildnis in Bayern. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt und Bund Naturschutz in Bayern e. V. (2015)
- Biber - Baumeister der Wildnis. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt (2014)
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Die BayernTourNatur ist eine bayernweite Gemeinschaftsaktion von Staat und Gesellschaft in private-publicpartnership: Naturexperten laden Naturinteressierte aller Altersgruppen dazu ein, bei fachkundig vorbereiteten und sachkompetent begleiteten Touren die Faszination Natur hautnah vor Ort zu erleben.
Überall in Bayern, auch in Schwaben, wird jedes Jahr auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz eingeladen zu Begegnungen ganz besonderer Art mit der Erlebniswelt Natur. Interessierte können bei der BayernTourNatur Faszination Natur pur erleben. Wegen des großen Erfolges seit seiner Einführung im Jahr 2001 wurde der bayernweite Naturerlebnistag von einem verlängerten Wochenende um Christi Himmelfahrt inzwischen auf den ganzen Sommer ausgedehnt.
Auch von der Regierung von Schwaben selbst, sowie in den meisten Landkreisen und Städten in Schwaben werden dabei eine Vielzahl von Wanderungen, Exkursionen und Spaziergängen angeboten.Mehr erfahren Sie auf dem Internetauftritt von BayernTourNatur.
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Die Regierung von Schwaben wirkt bei der Bearbeitung und Bewilligung von Anträgen zum Vertragsnaturschutz mit.
Genaue Informationen erhalten Sie unter Vertragsnaturschutzprogramm; Beantragung einer Zuwendung und Vertragsnaturschutzprogramm Wald; Beantragung einer Zuwendung.
Weitere Informationen u.a. über Moorschutz, Biodiversität, Schutzgebiete finden Sie beim
MORGEN BEGINNT HEUTE - DER UMWELT UND VERBRAUCHER PODCAST des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.