Wanderausstellung zu Antisemitismus in Bayern

In der Regierung von Schwaben ist bis zum 17.07.2026 die Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern – Judenhass heute“ der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern zu sehen.

26.06.2026-014

Die Ausstellung „Antisemitismus in Bayern – Judenhass heute“ geht niedrigschwellig den Fragen nach, was Antisemitismus eigentlich ist, welche Auswirkungen er auf Betroffene hat und wie man darauf reagieren kann. Grundlage dieser Erkenntnisse sind tausende antisemitische Vorfälle, die die Meldestelle für antisemitische Vorfälle RIAS Bayern seit 2019 dokumentiert hat.

„Es ist bedrückend zu sehen, dass sich Jüdinnen und Juden in unserem Land fürchten, ihre Religion und ihre Kultur offen zu zeigen. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Die Zeit zu handeln ist jetzt!“, betonte Regierungspräsidentin Barbara Schretter. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern setze mit dieser Ausstellung hier etwas dagegen und öffne die Augen für die Erscheinungsformen von Antisemitismus.

Die Ausstellung ist bis zum 17.07.2026 zu den allgemeinen Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag 07:15 Uhr - 16:15 Uhr, Freitag 07:15 Uhr - 14:30 Uhr) im Foyer der Dienststelle Halderstraße der Regierung von Schwaben (Halderstraße 21, 86150 Augsburg) zu sehen. Gruppen ab 10 Personen werden gebeten, sich unter Veranstaltungen@reg-schw.bayern.de vorher anzumelden.

RIAS Bayern existiert seit 2019, befindet sich in der Trägerschaft des Vereins für Aufklärung und Demokratie e.V. (VAD) und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.